Der noble Ton ist ihr Markenzeichen. Als exorbitante Grenzgänger international gefeiert, tritt das Ensemble seit 1990 europaweit erfolgreich auf. Mit Klassischer Musik jenseits gängiger Kammermusikprogramme und einem
guten Schuss Selbstironie eroberte sich das „Pindakaas Saxophon Quartett“ seinen Platz in der Klassikszene.

Das Ensemble gab Konzerte in Kuwait, Italien, der Schweiz, den Niederlanden und ganz Deutschland und trat im Rahmen wichtiger Int. Festivals auf.

Das Quartett pflegt bei seinen Konzerten eine Präsentationsform, die zum einen unterhaltsam informiert über Werke, Bearbeitungen und das Ensemble, zum anderen den Kompositionen dank zeitgemäßer Stilistik und sensibler Interpretation gerecht wird. Beim Int. Meisterkurs „Kammermusik mit Saxophonen” in Unna wurden
die Musiker mit dem „Kulturpreis” ausgezeichnet. 

Unter dem Titel "VOYAGE" geleitet das Ensemble seine Hörer durch rund sechs Jahrhunderte Musikgeschichte. Dass hiermit das Saxophon Klangwelten erschließen kann, die von mittelalterlichen Fanfaren und Zinken wie beim  "Agincourt Song" (Trad.) bis zu orgel- und orchesterähnlichen Klängen wie bei Werken von Johann Sebastian Bach oder Georg Friedrich Händel reichen, liegt an der enormen Variabilität des Instruments.

Zusammen mit dem Countertenor Joachim Diessner von Isensee präsentiert das Quartett Renaissance- und Barocklieder von John Dowland (u.a. „Flow my tears“, „Come again“) und Henry Purcell („Music for a while“).
Die damals übliche Lautenbegleitung übernehmen bei dem Programm „DIALOG” und auf der gleichnamigen CD (FCD 20020) die Saxophone. Das Thema Stimme und Saxophon greift das Ensemble auch in verschiedenen Kanons von Arnold Schönberg auf. Den Brückenschlag zur Moderne bilden zusammen mit der Saarbrückener Klezmersängerin Ruth Boguslawski jiddische Lieder aus dem Ghetto Wilna.

Auf der ebenfalls 1999 erschienen CD "BRAUSE" (FCD 20021) stellt das Ensemble mit überwiegend eigenen Bearbeitungen bekannter Jazz- und Popstücke unter Beweis, dass es auch in der Unterhaltungsmusik zu Hause ist.

Das Programm „Kinderszenen” thematisiert Kindheit aus der Sicht verschiedener Komponisten und Epochen. Robert Schumann, Bela Bartok, Chick Corea u.a., wie auch Eigenkompositionen im Verbund mit Texten von Bertold Brecht bis Josef Guggenmoos liefern ein spannungs- und abwechslungsreiches Bild vom „Kindsein”. Komponisten und Literaten haben ihre Kindheitserinnerungen, den „Traum der eigenen Tage, die nun ferne sind” (Adelbert von Chamisso), in faszinierende Musik und Worte gefasst.

Gemeinsam mit dem Schauspieler Frank Dukowski taucht das Pindakaas Saxophon Quartett ein in die Welt der 1920er und 1930er-Jahre, in der London, Paris und New York das Ziel unzähliger Flüchtlinge waren.
Das Programm „Ballads of good Life“ unternimmt eine musikalisch-literarische Spurensuche mit Musik von Kurt Weill, Astor Piazzolla, Igor Strawinsky bis hin zu virtuos-lebendiger Klezmermusik. Schauspieler Frank Dukowski begleitet die Musik mit Texten von Kurt Tucholsky, Bertolt Brecht, Erich Kästner, Franz Kafka, Klaus Mann, Rose Ausländer u.a.

Das Pindakaas Saxophon Quartett ist Mitglied der ARDESA (Arbeitsgemeinschaft Deutsche Saxophonisten): www.ardesa.de

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